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	<description>Kumihimo und Flechten</description>
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		<title>Japanische Innenarchitektur</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 17:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunsthandwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[In diesem Beitrag werde ich euch die Besonderheit der japanischen Innenarchitektur vorstellen. Sie ist wie viele andere landestypische Bereiche &#8211; beispielsweise Kunst, Theater und Mode &#8211; sehr traditionsreich und einzigartig. In Japan folgt man beim Zimmer einrichten einer bestimmten Raumphilosophie: Schlichtheit, Klarheit, Minimalisierung, Reduktion, Konzentration auf das Wesentliche sind Begriffe, die gern zur Charakterisierung japanischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Beitrag werde ich euch die Besonderheit der japanischen Innenarchitektur vorstellen. Sie ist wie viele andere landestypische Bereiche &#8211; beispielsweise Kunst, Theater und Mode &#8211; sehr traditionsreich und einzigartig. In Japan folgt man beim <a href="http://www.zuhause.de/einrichten-aktuelle-moebel-und-einrichtungstrends-fuer-ihr-zuhause/id_45019562/index" target="_blank">Zimmer einrichten</a> einer bestimmten Raumphilosophie: Schlichtheit, Klarheit, Minimalisierung, Reduktion, Konzentration auf das Wesentliche sind Begriffe, die gern zur Charakterisierung japanischer Werke fallen.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/st3f4n/" rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3232/2746938432_c256f5b05e.jpg" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Ekoin temple - Guest room © by Stéfan</p></div><br />
<span id="more-182"></span><br />
Diverse Elemente japanischer Kunst-und Gestaltungsformen früherer Zeiten lassen sich in Gebäuden der Moderne widerspiegeln. Die traditionelle japanische Architektur besteht aus schlichten Elementen. Durch die unaufdringliche Schönheit und Klarheit der einzelnen Elemente tritt der Raum an sich in den Hintergrund und der Mensch wird zum Hauptakteur. In der japanischen Architektur wird Reduktion und Minimalisierung als Befreiung von überflüssigem Ballast aufgefasst.</p>
<p>Die japanische Philosophie über Raum und Natur verbindet Innen- und Außenräume durch einen Übergangsbereich; sie fließen praktische ineinander über. So wird der Raum in die Natur und die Natur in den Raum integriert. In Japan versteht man Mensch und Natur als eine Einheit. Des Weiteren ist das multifunktionale Raumkonzept ein charakteristisches Merkmal japanischer Architektur. So kann durch Entfernen der Shoji oder Fusuma-Trennwänden aus mehreren Zimmern ein großer Raum entstehen.</p>
<p>In der japanischen Architektur soll scheinbar mehr Raum zu erkennen sein, als wirklich da ist. Man konstruiert den Raum so, beispielsweise durch Wandbrüche, dass er nicht auf einen Blick ganz sichtbar ist. Das Spiel mit Transparenz, Reflexion und dem Kontrast aus hell und dunkel spielen eine wichtige Rolle in der japanischen Raumgestaltung. Die Architektur des Wohnungsbaus in Japan wurde nach dem 2. Weltkrieg durch den Westen beeinflusst und hat sich zum Teil verändert. In Japan bewegt man sich heute immer noch zwischen Tradition und Moderne.</p>
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		<title>Kumihimo mit Resten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:10:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Do It Yourself]]></category>
		<category><![CDATA[Flechten]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich schon zahlreiche Stücke in klassischen Technik des Kumihimo angefertigt habe, möchte ich auch mal eine eher unorthodoxe Variante vorstellen. In der Regel verwendet man für Kumihimo ja gutes Garn in ausreichender Länge. Wenige wissen jedoch, daß sich Kumihimo auch ausgezeichnet zum Verwerten von Resten eignet. Man kann selbst kurze Rest von Garnen hervorragend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich schon zahlreiche Stücke in klassischen Technik des Kumihimo angefertigt habe, möchte ich auch mal eine eher unorthodoxe Variante vorstellen. In der Regel verwendet man für Kumihimo ja gutes Garn in ausreichender Länge. Wenige wissen jedoch, daß sich Kumihimo auch ausgezeichnet zum Verwerten von Resten eignet. Man kann selbst kurze Rest von Garnen hervorragend für eher ungewöhnliche Flechtwerke einsetzen. Außerdem ist es auch kein Problem Garne von verschiedener Dicke und Qualität zu verwenden. Auf diese Weise können einige außergewöhnliche Kreationen entstehen.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/knitsteel/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4139/4857849373_3fe1e65a5f.jpg" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">maple branch amulets © by knitsteel</p></div><br />
<span id="more-178"></span><br />
Gerade bei den modernen Gegenständen eignet sich eine bunte Mischung von Garnen hervorragend. So können Schlüsselanhänger, Halsbänder oder Schnüre von Handtaschen von außergewöhnlicher Schönheit und Einzigartigkeit angefertigt werden. Auch zum Herstellen von Schmuck eignen sich Reste. Das Ergebnis ist ein Band mit zahlreichen Facetten. Fangt doch deshalb einfach mal damit an, alle eure Garnreste einzusammeln und daraus ein langes Band zu flechten. Auf diese Weise könnt ihr einen bisher wenig eingeschlagenen Weg des Kumihimo begehen. Wie gesagt bin ich der Meinung, daß sich diese Methode insbesondere für moderne Kreationen und Schmuck eignet. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Art Krawatte? Wer seinen Hund wirklich liebt könnte ihm auch ein hübsches und robustes Halsband anfertigen. Aber auch moderne Gürtel und Armbänder lassen sich so mit einer individuellen Note versehen. Nicht zu unterschlagen ist auch die Möglichkeit, aus mehreren Kumihimo Bändern weitere Gegenstände, wie kleine Taschen, Bezüge für Kissen oder Decken zu machen. Die Möglichkeiten sind nur durch den eigenen Reichtum an Ideen begrenzt. Gerade die modernen Spielarten des Kumihimo stellen für mich deshalb seinen größten Reiz dar.</p>
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		<title>Nō-Masken</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 16:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asiatische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Beitrag zum Nō-Theater hat zwar bereits einen Überblick über diese besondere japanische Kunstform gegeben, dennoch möchte ich noch einmal zu diesem Thema zurückkommen. Auf einen der faszinierendsten Aspekte des Nō-Theaters bin ich nämlich noch gar nicht ausgiebig eingegangen: Die wunderschönen Masken. Deshalb werde ich das hiermit nachholen. &#160; Die Masken und Kostüme sind sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Beitrag zum Nō-Theater hat zwar bereits einen Überblick über diese besondere japanische Kunstform gegeben, dennoch möchte ich noch einmal zu diesem Thema zurückkommen. Auf einen der faszinierendsten Aspekte des Nō-Theaters bin ich nämlich noch gar nicht ausgiebig eingegangen: Die wunderschönen Masken. Deshalb werde ich das hiermit nachholen.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/tyrian123/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3131/2840042122_629eca070e.jpg" width="375" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Noh Theater Mask © by JoshBerglund19</p></div><br />
<span id="more-177"></span><br />
Die Masken und Kostüme sind sehr von der Handlung des Stücks abhängig. Es gibt göttliche Dramen um mythologische Gestalten, männliche um Krieger, weibliche um schöne Frauen und Liebe sowie Dramen um Ungeheuer und aktuelle Ereignisse. Bei den göttlichen Dramen gibt es immer eine himmlische Gestalt, die sich am Ende des Dramas offenbart, während bei männlichen Dramen der Krieger am Ende seiner Heldentaten stirbt. Jede der Handlungstypen hat unterschiedliche Helden. Die Götter, Krieger, Hexen etc. treten natürlich auf ganz verschieden Art auf. Nicht alle Charaktere tragen Masken. Die Masken werden Nō-men (能面) oder Omote (面,    „Gesicht“) genannt. Es gibt um die 250 verschiedenen Arten von Masken, mit denen die unterschiedlichsten Charaktere dargestellt werden könne. Es werden jedoch nur 60 der 250 Maskentypen regelmäßig benutzt.</p>
<p>Wenn ein erwachsener Mann dargestellt wird, trägt der Schauspieler nie ein Maske. Für alle anderen Charakter ist dies jedoch notwendig, da (wie schon im letzten Beitrag erwähnt) alle Charaktere von Männern gespielt werden. So werden Frauen, Ungeheuer, Greise und Göttern durch Masken symbolisiert. Die Masken sind äußert kunstvoll angefertigt. Sie sind meistens aus japanischer Zypresse geschnitzt. Sie sind im Verhältnis zum Kopf ein wenig kleiner, so daß der Körper der Schauspielers größer wirkt und das Gesicht anmutiger. Die Masken sind leider ein wenig zu teuer, um sich ein paar davon anzuschaffen, dennoch konnte ich nicht widerstehen und habe mir von meinem letzten Japanaufenthalt eine mitgebracht.</p>
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		<title>Spieltechnik des Shamisen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 03:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asiatische Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich bereits soviel zur Shamisen geschrieben habe, möchte ich abschließend noch etwas über die Spieltechnik schreiben. Wie es bei seiner Ähnlichkeit zum Banjo und zur Gitarre nicht verwunderlich ist, wird das Shamisen auch wie diese Instrumente gespielt. Die Saiten werden also gegriffen und mit einem Plektrum angeschlagen oder mit der Hand gezupft. Manchmal werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich bereits soviel zur Shamisen geschrieben habe, möchte ich abschließend noch etwas über die Spieltechnik schreiben. Wie es bei seiner Ähnlichkeit zum Banjo und zur Gitarre nicht verwunderlich ist, wird das Shamisen auch wie diese Instrumente gespielt. Die Saiten werden also gegriffen und mit einem Plektrum angeschlagen oder mit der Hand gezupft. Manchmal werden die Saiten auch mit der Hand angeschlagen. Um besser mit der Hand über den Steg gleiten zu können, wird häufig eine Daumensocke angezogen.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_4" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/ali_san/"  rel="nofollow" target="_blank"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3070/2957407470_b13416f680.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">shamisen (front) and shakuhachi (back) © by Ali San</p></div><br />
<span id="more-167"></span><br />
Meistens begleitet das Shamisen eine Gesangsstimme. Besonders ist hier, daß es zwar die gleiche Melodie spielt, aber um einen Schlag zur Gesangsstimme versetzt ist. Damit entsteht eine interessante Spannung aus Versatz und Harmonie. Da der Korpus beim Spiel der Saiten mitangeschlagen wird, nimmt das Shamisen eine stark rhythmische und perkussive Rolle ein.</p>
<p>Die Saiten des Shamisen werden in der Regel in folgenden Stimmungen gespielt:</p>
<ul>
<li>Bei honchosi werden die hohe und die tiefe Saite im Oktavabstand gestimmt, die mittlere eine Quarte über der tiefen.</li>
<li>Bei Ni Agari wird die mittlere Saite dagegen eine Quinte über der unteren gestimmt.</li>
<li>Bei San Sagari werden schließlich alle Saiten im Quartabstand gestimmt.</li>
</ul>
<p>Gestimmt wird nicht absolut, sondern relativ zum Stimmregister des Sängers. Honchoshi ist im Prinzip die Standardstimmung, während Ni Agari für einen fröhlichen und San Sagari für einen melancholischen Ausdruck dienen. Besonders effektvoll ist das Wechseln der Stimmung während des Spiels z.B. von honchosi in niagari. Viele Japaner verbinden mit dem Klang der Shamisen Kindheitserinnerungen. Tatsächlich klingt das Shamisen sehr beruhigend und läßt den Zuhörer sofort von Japan träumen.</p>
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		<title>Nō Theater</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 03:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asiatische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zahl der Deutschen, die mit dem Begriff Nō-Theater (jap. 能) etwas anfangen können, dürfte sich wahrscheinlich in engen Grenzen halten. Von denen, die damit vertraut sind, werden sich wohl wiederum nur einige wenige wirklich dafür begeistern können.In der Tat ist diese Art des Theaters für Europäer äußert ungewohnt. Nicht nur die nahezu meditative Langsamkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl der Deutschen, die mit dem Begriff Nō-Theater (jap. 能) etwas anfangen können, dürfte sich wahrscheinlich in engen Grenzen halten. Von denen, die damit vertraut sind, werden sich wohl wiederum nur einige wenige wirklich dafür begeistern können.In der Tat ist diese Art des Theaters für Europäer äußert ungewohnt. Nicht nur die nahezu meditative Langsamkeit der Darbietung, sondern auch die sehr besondere Art des Sprechens werden viele Neulinge erstaunen oder verschrecken. Selbst viele Japaner, besonders die jungen, haben mit dem Nō Theater ihre Probleme. Wer sich jedoch aber einmal darauf eingelassen hat, wird sich der Faszination kaum noch entziehen können.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_3" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/aak/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm1.static.flickr.com/26/42614654_fdda12b289.jpg" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">The Noh Man, With His Fan © by raichovak</p></div><br />
<span id="more-166"></span><br />
Besonders am Nō sind, neben der Weise der Aufführung, vor allem die Masken, die die Charaktere oft tragen. Durch die Masken wird jede Mimik verborgen, so daß hier ein weiteres reduzierendes Element auftritt. Gespielt wird nur von männlichen Schauspielern. Das Stück wird durch eine zurückhaltende Musikbegleitung untermalt. Die traditionellen Nō-Stücke befassen sich mit Themen der chinesischen und japanischen Mythologie. Es gibt mittlerweile aber auch modernes Nō-Theater.</p>
<p>Die Entstehung des Nō-Theaters läßt sich sehr genau auf das 14. Jahrhundert datieren, als es von Kan’ami geschaffen wurde. Natürlich basierte diese Neuschaffung auf älteren Theaterformen, hatte jedoch seine ganze eigene Charakteristik. Anfangs waren die Autoren stets auch die Hauptdarsteller (Shite) der Stücke. In der Edo-Zeit durften nur Samurai Nō spielen und besuchen. Es gab dementsprechend für Nō Schauspieler einen erblichen Status als Samurai. In dieser Zeit entwickelten sich auch die fünf großen Schulen des Nō: 観世, Kanze; 宝生, Hōshō; 金春, Komparu; 金剛, Kongō und Kita, 喜多. Wer die Chance hat, die Stücke dieser Schulen zu sehen, sollte sich ein solches besonderes Erlebnis nicht entgehen lassen.</p>
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		<title>Bauweise des Shamisen</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 03:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asiatische Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der letzte Artikel das Shamisen sehr allgemein beschrieb, möchte ich diesmal etwas mehr ins Detail gehen. Der Korpus des Shamisen ist in der Regel aus Sandelholz oder aus Holz vom Maulbeerbaum, der Eiche oder der Quitte. Häufig sind Muster in das Holz geschnitzt, die dem Shamisen eine besondere Ästhetik verleihen, aber auch, wie bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der letzte Artikel das Shamisen sehr allgemein beschrieb, möchte ich diesmal etwas mehr ins Detail gehen. Der Korpus des Shamisen ist in der Regel aus Sandelholz oder aus Holz vom Maulbeerbaum, der Eiche oder der Quitte. Häufig sind Muster in das Holz geschnitzt, die dem Shamisen eine besondere Ästhetik verleihen, aber auch, wie bei der Violine, eine Einfluß auf den Klang haben. Das Holz wird mit Tierhaut bespannt. Meistens handelt es sich dabei um Katzenhaut, manchmal auch um Hundehaut. Zum Schutz der Haut wird ein weiteres Hautstück in Sichelform aufgeklebt, das beim Anschlagen der Saiten ein Aufscheuern der Korpushaut verhindern soll.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_2" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/mikecogh/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5281/5287525657_751d1fd3f8.jpg" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Shamisen © by mikecogh</p></div><br />
<span id="more-168"></span><br />
Durch den Korpus wird ein etwa 88cm langer Hals gesteckt, der am unteren Ende des Korpus herausragt. Dieser Hals ist für den Transport des Instruments herausnehmbar. Je nach Durchmesser des Halses ergeben sich verschiedene Klangfarben. Je breiter der Hals desto dunkler klingt das Instrument. Die Palette reicht dabei vom dunklen futazao über chuzao zum hellen hosozao.</p>
<p>Zwischen den Wirbeln und dem Halsende werden die drei Saiten des Shamisen gespannt. Der Steg besteht aus zwei Teilen. Ein Teil verläuft zwischen Wirbeln und Korpus, der andere liegt über dem unteren Ende des bespannten Korpus. Der obere Steg besteht aus Metall, der untere aus Holz oder Elfenbein. Die unterste Saite verläuft neben dem oberen Steg, weil sie nicht gegriffen wird. Unter dem oberen Steg befindet sich nämlich eine Kerbe und eine Erhöhung, genannt Tal und Berg. Der Berg sorgt dafür, daß bei jedem Anschlagen der untersten Saite ein Schnarrton (sawari) entsteht, der den typischen Shamisenklang ausmacht. Dieser Ton erklingt auch, wenn die unterste Saite mit den gegriffenen Saiten mitschwingt.</p>
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		<title>Das Shamisen</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 03:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asiatische Kreativität]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich euch vor Kurzem bereits in die Hintergründe der Shakuhachi Musik eingeweiht habe, möchte ich euch heute ein weiteres faszinierendes Instrument der japanischen Kultur vorstellen: Das Shamisen. Mit „Shamisen“ wird ein Lauteninstrument bezeichnet, das drei Saiten besitzt. Es hat einen sehr langen Hals (weshalb es auch Langhalslaute genannt wird) und einen im Verhältnis sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich euch vor Kurzem bereits in die Hintergründe der Shakuhachi Musik eingeweiht habe, möchte ich euch heute ein weiteres faszinierendes Instrument der japanischen Kultur vorstellen: Das Shamisen. Mit „Shamisen“ wird ein Lauteninstrument bezeichnet, das drei Saiten besitzt. Es hat einen sehr langen Hals (weshalb es auch Langhalslaute genannt wird) und einen im Verhältnis sehr gedrungenen Körper. Es gibt unterschiedliche Größen des Instruments, je nachdem, für welchen Musikstil es angewendet werden soll.<br />
Das Shamisen ist in Japan seit ca. 430 n. Chr. zu finden, während die Vorgänger des Instruments natürlich sehr viel älter sind. Im Gegensatz zu vielen anderen traditionellen japanischen Instrumenten ist die Popularität des Shamisen nach wie vor ungebrochen. So werden etwa in den populären Bühnenkünsten Bunraki und Kabuki zur Begleitung Shamisen eingesetzt.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/joi/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1407/1284233442_2b5719bc58.jpg" width="500" height="372" /></a><p class="wp-caption-text">Shamisen © by Joi</p></div><br />
<span id="more-170"></span><br />
Die Verwendung des Shamisen ist auch abseits der Bühne sehr breit gefächert. Die Shamisen-Musik hat, abgesehen vom Adel, in allen sozialen Schichten eine lange Tradition vorzuweisen. Sowohl als Einzelinstrument als auch im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten wird das Shamisen eingesetzt. In der Volks- und Kammermusik Japans ist es deshalb eines der häufigsten Instrumente. Dementsprechend vielseitig sind die Musikstile die darauf gespielt werden. Erlernen kann man die facettenreiche Musik zum Beispiel, wenn man ein Studium an der Tôkyô National University of Fine Arts and Music aufnimmt. Hier kann man sogar einen Abschluß als professioneller Shamisen Spieler erlangen. Tatsächlich ist das Niveau der Spieler im Japan der heutigen Zeit sehr hoch. In den nächsten Artikeln möchte ich deshalb ein wenig näher auf die Bauweise und Spieltechnik eingehen.</p>
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		<title>Japanische Farbholzschnitte</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 12:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asiatische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Japanische Farbholzschnitte sind eine Art Druckgraphik, deren Tradition in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ihren Ursprung fand. Einfarbige Holzschnitte gab es jedoch bereits im 8. Jahrhundert. Die japanischen Künstler zeichnen die meist stilisierten Figuren und Gegenstände mit klaren Linien und ohne Licht- und Schatteneffekte. Die so entstehenden Flächen werden entweder mit Farbe ausgemalt oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Japanische Farbholzschnitte sind eine Art Druckgraphik, deren Tradition in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ihren Ursprung fand. Einfarbige Holzschnitte gab es jedoch bereits im 8. Jahrhundert. Die japanischen Künstler zeichnen die meist stilisierten Figuren und Gegenstände mit klaren Linien und ohne Licht- und Schatteneffekte. Die so entstehenden Flächen werden entweder mit Farbe ausgemalt oder freigelassen.<br />
&nbsp;<br />
<div id="flickrImage_1" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/notionscapital/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2173/2284125556_d3cc86e45a.jpg" width="500" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">European Silk Merchants watch TV in Yokohama © by Mike Licht, NotionsCapital.com</p></div><br />
<span id="more-161"></span><br />
Der Charakter der Personen soll hervorgehoben werden, es geht nicht um die naturgetreue Wiedergabe. Wie in der mittelalterlichen europäischen Kunst, fehlt eine Perspektive und ein eindeutiger Bildmittelpunkt. Räumliche Tiefe wird oft durch überlagerte Szenen erreicht. Die Platten werden meist in wildes Kirschholz geschnitzt und auf Japanpapier gedruckt. Bis 1860 wurden noch leicht verblassende pflanzliche und mineralische Farben sowie schwarze Tusche verwendet, danach kamen aus Europa die haltbareren Anilinfarben.</p>
<p>Die Farbholzschnitte waren auch für die einfache Bevölkerung erschwinglich und erfreuten sich so großer Beliebtheit. Kunst war nun für jedermann zugänglich. Die Künstler waren jedoch an eine strenge Zensur gebunden und durften keine politischen Ereignisse oder bekannte Herrscherpersönlichkeiten darstellen. Vom Zentrum Edo verbreiten sich die Farbholzschnitte im ganzen Land. Später wurden sie auch in anderen Städten produziert. Bilder von Schauspielern des Kabuki-Theaters, Edelprostituierten, Geishas und Sumoringern wurden von ihren Verehrern gesammelt.</p>
<p>Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden die Holzschnitte ukiyo-e hanga, also Drucke von Bildern der fließenden Welt genannt, da sie auch typische Lebensumstände der jeweiligen Regionen zeigten. Doch auch Landschaften, berühmte Städte, Pflanzen und Tiere sowie historische Ereignisse wurden abgebildet. Um die Zensur zu umgehen und trotzdem das Leben reicher und berühmter Personen darzustellen, wurden zum Beispiel Szenen aus dem Roman Genji Monogatari gewählt. Doch auch scherzhafte Bilder, Andachtsbilder, Brettspiele samt Zubehör, Bilderdrucke für Kinder, Märchen- und Legendenbilder sowie Bilder der Schutz- und Glücksgottheiten sind unter den vielfältigen Themen zu finden.</p>
<p>Japanische Farbholzschnitte übten in Europa großen Einfluß auf die impressionistischen Künstler wie Vincent van Gogh und Paul Gauguin sowie die Plakatmalerei den Jugendstils aus.</p>
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		<title>Wie nutzt man die Kumihino-Scheibe</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 16:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flechten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kumihino-Scheibe ist in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. In der Regel besitzt sie jedoch einen Durchmesser von etwa zehn Zentimetern. Am Rand befinden sich Einschnitte, in die die Bänder eingespannt werden. Das Endprodukt des Flechtens sowie das jeweilige Muster entstehen durch das schrittweise Umlegen der Bänder und dem Drehen der Kumihino-Scheibe. &#160; Eine bestimmte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kumihino-Scheibe ist in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. In der Regel besitzt sie jedoch einen Durchmesser von etwa zehn Zentimetern. Am Rand befinden sich Einschnitte, in die die Bänder eingespannt werden. Das Endprodukt des Flechtens sowie das jeweilige Muster entstehen durch das schrittweise Umlegen der Bänder und dem Drehen der Kumihino-Scheibe.<br />
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<div id="flickrImage_6" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/archeon/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm2.static.flickr.com/1085/636768264_950b07cbc2.jpg" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Kumihimo © by hans s</p></div><br />
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Eine bestimmte Spanntechnik ersetzt bei der Kumihino-Scheibe den Einsatz schwerer Gewichte. Für Kumihino werden Materialien wie Leder, Garn oder nicht zu harter Draht benötigt. In der Regel sollte man Bänder auswählen, die viermal so lang sind, wie das gewünschte Endprodukt später sein soll. Die Kumihino-Scheibe besitzt 16 Kerben, in die die Bänder eingespannt und dann verflochten werden. Zuerst sollten jedoch alle verwendeten Flechtbänder in der Scheibenmitte miteinander verknotet und durch das Loch in der Mitte der Kumihino-Scheibe gezogen.</p>
<p>Jetzt folgt das Einspannen der Bänder in die Kerben. Ihre Position ist hierbei ausschlaggebend für das Muster des späteren Flechtprodukts. Ideal sind stramm gezogene Bänder. Die Kerben ersetzten die Funktion schwerer Gewichte. Gelegentlich sind aber zusätzliche kleine Gewichte beim Flechten von Vorteil. Beispielsweise kann eine Sicherheitsnadel im Flechtknoten für mehr Sicherheit sorgen.</p>
<p>Mit dem Umlegen beginnt das eigentliche Flechten. Jedes Band wird hierbei in die gegenüberliegende Kerbe auf der anderen Scheibenseite gelegt. Nun dreht man die Scheibe im Uhrzeigersinn. Das Umlegen und Drehen wird so lange wiederholt, bis das Bündel die gewünschte Länge hat. Das Flechtprodukt wird, nachdem es von der Scheibe gehoben wurde, am losen Ende mit einer zusätzlichen Schnur verknotet. Überstehende Bandenden werden einfach abgeschnitten.</p>
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		<title>﻿Was ist Japonismus?</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 16:20:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
				<category><![CDATA[Asiatische Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Japonismus wird der Einfluß der japanischen Kunst auf die Künstler der europäischen Malerei bezeichnet. Die Kunstrichtung, die aus dieser Inspirationsquelle hervorging, trägt den Namen Japonesque. Die flächenbezogene Farbigkeit und die asymmetrische Komposition der japanischen Farbholzschnitte, sowie die volkstümliche Motivwahl galten hier als Vorbild. Zentrales Thema der Bilder- und Formensprache der japanischen Kunst war zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Japonismus wird der Einfluß der japanischen Kunst auf die Künstler der europäischen Malerei bezeichnet. Die Kunstrichtung, die aus dieser Inspirationsquelle hervorging, trägt den Namen Japonesque. Die flächenbezogene Farbigkeit und die asymmetrische Komposition der japanischen Farbholzschnitte, sowie die volkstümliche Motivwahl galten hier als Vorbild. Zentrales Thema der Bilder- und Formensprache der japanischen Kunst war zum größten Teil die heitere, vergängliche Welt.<br />
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 Kitagawa Utamaro &#8211; Women in a bedroom with a mirror (1790) © by Cea.&#8221;]<a target="_blank" rel="nofollow" href="http://www.kumihimoconf.org/goto/http://www.flickr.com/photos/centralasian/"  rel="nofollow"  target="_blank"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5063/5601828832_2b7458d85f.jpg" width="500" height="366" /></a><br />
<span id="more-152"></span><br />
Nachdem Japan seine selbst gewählte Isolation in den 1850er Jahren beendet hatte und zuerst mit Portugal (1550/60) sowie den Niederlanden (1640) und später auch mit England Handel trieb, konnten viele japanische Waren nach Europa gelangen. Durch verschiedene Weltausstellungen in der darauf folgenden Zeit, beispielsweise in London (1851 und 1862), Paris (1855 und 1967) oder Wien (1873), wurde das Interesse an den japanischen Waren gesteigert. Großen Eindruck machten japanische Keramiken, Farbholzschnitte, Tuschezeichnungen, Fächer, Elfenbeinschnitzereien und textile Erzeugnisse wie zum Beispiel Kimonos.</p>
<p>In Europa kam die Imitation von japanischem Porzellan und Lackarbeiten sehr in Mode. Frauen wurden zunehmend in Kimonos dargestellt und japanische Motive wie beispielsweise Seerosen oder Pagoden wurden abgebildet. Der eigentliche Japonismus, sprich die Verwendung japanischer Motive und Techniken, setzte dann zur Zeit des Jugendstils ein.</p>
<p>Der Japonismus beeinflußte unter anderem große Künstler wie Monet, van Gogh und Manet. Zu den japanischen Künstlern, die die Kunstrichtung selbst prägten, gehörten Utamaro, Hokusai und Hiroshige. Mit dem fortschreitenden Interesse an der traditionellen japanischen Kunst im Großraum Europas verlor der Japonismus in seinem Herkunftsland Japan immer mehr an Prestige. Hier wurde vielmehr das Interesse an der westlichen Kunst gestärkt.</p>
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